Bewerbungsstart: 1. November 2026
iHUB-Pitch: 18. Februar 2027, Parkcafé Ilmenau

iHUB-Pitch

Mit dem jährlich stattfindenden iHUB-Pitch fördert das Leistungszentrum InSignA innovative Forschungs- und Geschäftsideen im Bereich intelligenter Signalanalyse- und Assistenzsysteme. Der Wettbewerb richtet sich überregional an Gründungsinteressierte, Startups, Forschende und kreative Köpfe mit zukunftsweisenden Konzepten.

Die überzeugendsten Ideen erhalten Forschungsunterstützung durch den iHUB, finanziert vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum. Ziel ist es, vorwettbewerbliche Forschungsprojekte weiterzuentwickeln, neue Technologien voranzubringen sowie marktnahe Prototypen und Demonstratoren zu realisieren.

Über die Vergabe der Forschungsunterstützung entscheidet eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Forschungseinrichtungen, Ministerien, Landesgesellschaften, Unternehmen sowie dem Venture-Capital-Bereich.

Der iHUB-Pitch ist am Leistungszentrum InSignA in Ilmenau angesiedelt, das 2021 gegründet wurde. Seit 2022 unterstützt der Wettbewerb die Weiterentwicklung innovativer Ideen und stärkt den Transfer von Forschungsergebnissen in wirtschaftliche Anwendungen.

Über den InSignA Innovation HUB (iHUB)

Der InSignA Innovation HUB (iHUB) unterstützt innovative Gründungs- und Transferprojekte im Bereich intelligenter Signalanalyse- und Assistenzsysteme. Ziel ist es, vielversprechende Forschungs- und Geschäftsideen aus Thüringen und darüber hinaus auf ihrem Weg in die Anwendung zu begleiten und weiterzuentwickeln.

Das vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum geförderte Projekt bietet jungen Unternehmen, Gründungsteams, Forschenden und Innovationsinteressierten Zugang zu wissenschaftlicher Expertise, Infrastruktur und einem starken Netzwerk aus Forschung und Wirtschaft.

Derzeit begleitet der iHUB mehrere Teams aus unterschiedlichen Forschungseinrichtungen und unterstützt sie bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen. Dabei entstehen enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und regionalen Akteuren in Ilmenau, Arnstadt, ganz Thüringen sowie darüber hinaus.

Als Teil des Innovationsökosystems des Leistungszentrums InSignA ergänzt der iHUB die bestehende Gründungs- und Transferförderung insbesondere um wissenschaftlich-technologische Unterstützung. Langfristig soll sich der iHUB zu einem überregionalen Zentrum für technologieorientierte Gründungen, Innovation und Wissens- und Technologietransfer entwickeln.

Die Partner des iHUB

  • Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT, Ilmenau
  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Institutsteil Angewandte Systemtechnik AST
  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Abteilung Elektronische Messtechnik und Signalverarbeitung (EMS), Ilmenau
  • Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, Attract-Forschergruppe SigMaSense, Ilmenau
  • Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, Batterie-Innovations- und Technologie-Center (BITC), Arnstadt
  • IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gGmbH, Ilmenau
  • Technische Universität Ilmenau mit den Fachgebieten
    • Elektrische Energieversorgung (EEV)
    • Elektronische Messtechnik und Signalverarbeitung (EMS)
    • Energieeinsatzoptimierung (EEO)
    • Fertigungstechnik (FT)
    • Qualitätssicherung und Industrielle Bildverarbeitung (QBV)
    • Rechnerarchitektur und Eingebettete Systeme (RAES)
    • Zuverlässige Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M)

Hintergrund

Neue Technologien sind die grundlegenden Innovationstreiber bei intelligenten Signalverabeitungs- und Assistenzsystemen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Startups und Jungunternehmer:innen initiieren durch wegweisende Technologieentwicklungen vielfach disruptiven Wandel. Geprägt durch eine ausgesprochen hohe Eigenmotivation hinterfragen sie den Status Quo der Wirtschaft und Gesellschaft und generieren durch neue Ideen Lösungsansätze, die sich zu wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten entwickeln.

Oft fehlen diesen Akteuren am Anfang ihres Werdegangs jedoch die wissenschaftlich-technologischen sowie finanziellen Kapazitäten, um eigenständig Forschung und Entwicklung mit höchstem Anspruch zu betreiben, neueste Technologien zu etablieren oder risikobehaftete Innovationsprojekte anzustoßen. Vielfach scheitern auch junge Unternehmen bereits in der Aufbauphase, vorrangig bedingt durch fehlerhafte Markteinschätzungen, Probleme in der Finanzierung sowie durch eine nicht marktfähige Umsetzung der entwickelten Produkte und Lösungen. Insbesondere der Übergang vom ersten Konzept zum markttauglichen Produkt und skalierbaren Geschäftsmodell stellt für Gründerinnen und Gründer sowie KMU eine besonders große Herausforderung dar.